SoundConverter

Einen guten Teil der CD-Sammlung meiner Familie habe ich im Sommer dieses Jahres digitalisiert, der andere Teil steht mir noch bevor. Aber nun gut…

Für die Archivierung habe ich das FLAC-Format als Basis gewählt. Das ist ein verlustfreies Format mit einer Komprimierungsrate von durchschnittlich 57 %. So hat man die Daten etwas kompakter abgelegt und kann davon ausgehend in das gewünschte Format konvertieren.

Da mein Naviceiver im Auto leider (noch) keine freien Formate wie OGG Vorbis oder FLAC abspielen kann muss ich ins MP3 Format konvertieren, um im Auto mit der Musik meines Lieblingskünstlers beschallt zu werden. Ganz fix auf die Suche gemacht, und ganz fix gefunden: Das kleine Progrämmchen SoundConverter für den GNOME-Desktop. Installiert wird es (bei Fedora 21) ganz einfach mit:

sudo yum install soundconverter gstreamer-plugins-ugly

(Das zweite Paket ist notwendig, um auch tatsächlich MP3-Dateien ausgeben zu können.)

SoundConverter Hauptfenster
SoundConverter Hauptfenster

Tja, was soll ich sagen, das Hauptfenster sieht recht spartanisch aus. Aber gerade das ist ja das Schöne an Tools, die für eine bestimmte Aufgabe geschaffen wurden. Bevor wir mit dem Konvertieren beginnen sollten wir die Einstellungen überprüfen, denn einfach Dateien laden und starten könnte zu Chaos führen. Also erstmal Bearbeiten -> Einstellungen.

SoundConverter Einstellungen
SoundConverter Einstellungen

 

Den Speicherort habe ich erstmal auf ein anderes Verzeichnis geändert, denn ich habe kein Interesse daran, dass die Ausgabedaten im Ursprungsverzeichnis habe. Chaos!

Das Wichtigste ist natürlich das Format, welches ich auf MP3 eingestellt habe. Den Rest habe ich so gelassen. Allerdings kenne ich mich mit MP3 nicht so gut aus und weiß nicht, ob VBR wirklich optimal ist. Vielleicht weiß da jemand mehr. Eine Hörprobe war jedenfalls ganz ordentlich.

Und jetzt kann man entweder über die Schalflächen Ordner oder Dateien zur Konvertierung auswählen oder einfach aus dem Dateimanager in das SoundConverter-Fenster ziehen. Ein Klick auf Umwandeln startet den Prozess, der – entsprechende CPU-Power vorausgesetzt – wirklich schnell läuft. Bei vier CPU-Kernen werden auch 4 Songs gleichzeitig konvertiert.

Fazit: Es war die richtige Entscheidung: Verlustfrei und trotzdem kompakt im FLAC-Format archivieren und in Sekundenschnelle das gewünschte Zielformat erzeugen.

Ach ja, ein frohes, erfolgreiches, gesegnetes neues Jahr allen Lesern!

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