Fedora 25

Fedora 25 ist nach den üblichen Verschiebungen am 22. November erschienen. Endlich! Jemand wie ich wartet aber meist nicht auf die offizielle Freigabe sondern installiert schon mal die Beta-Version um zu schauen ob noch grobe Schnitzer drin sind. Die ist zwar selbstverständlich nicht für den produktiven Einsatz gedacht, man bekommt aber schon mal einen Einblick in die Neuerungen, die einen erwarten.

Nachdem ich bei Fedora 24 eigentlich hauptsächlich den KDE Plasma-Desktop genutzt habe, ist bei dieser Version wieder GNOME, der Standard-Desktop der Fedora Workstation dran. Da ich Fedora 24 mit GNOME schon testweise in einer separaten Partition installiert hatte, habe ich hier einfach mal das Upgrade gestartet und auf eine Neuinstallation verzichtet, wie ich es sonst meist mache. Dank der guten Anleitung im Fedora Magazine lief die Prozedur auch wie am Schnürchen.

Ich hatte es an anderer Stelle schon erwähnt: Während Fedora mit den alternativen Desktops je nach Engagement der Maintainer sehr gut funktioniert, hat man doch nur beim GNOME-Desktop wirklich das Gefühl ein komplett rundes Gesamtpaket zu bekommen. KDE-Plasma bspw. wirkt wie ein Aufsatz auf das Betriebssystem, während Fedora Workstation mit GNOME einfach das Betriebssystem ist, so gut ist spielt alles zusammen. Wirklich verwunderlich ist das natürlich nicht, schließlich wird die Entwicklung des GNOME-Desktops auch von Red Hat gesponsert. Wenn man also Fedora Workstation testet und bewertet, bewertet man damit immer auch den GNOME-Desktop.

Alles in allem bin ich mit der neuen Version sehr zufrieden. Ein solides Update, das jedem empfohlen werden kann, der eine ältere Version einsetzt. Es sagt sich immer sehr leicht, wenn vieles neuer und moderner ist aber Fedora 25 ist vermutlich wirklich das beste Release bisher. Und ich bin von Anfang an dabei! 25 klingt ja auch irgendwie nach Jubiläum, das muss einfach gut sein. Ein paar Tweaks hier und da, ähnlich wie ich es schon für den KDE Plasma Desktop beschrieben hatte und es wird perfekt.

Also stellt Euch darauf ein, dass in der nächsten Zeit ein paar Artikel rund um Fedora Workstation und GNOME hier auftauchen. Ich kann nur empfehlen, Fedora zumindest mal in einer VM auszuprobieren. Ihr werdet begeistert sein, von einem Desktop, der funktional und schön ist, ohne dabei aufdringlich zu sein. Er tritt einfach zur Seite und lässt Euch arbeiten ist aber da, wenn man ihn braucht, wenn Ihr versteht, was ich meine. 😉

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