Urlaub und Social Media

Mein dreiwöchiger Sommerurlaub (ich musste zumindest nicht in der Firma arbeiten) ist vorbei und ich habe in dieser Zeit tatsächlich keine Social Media Posts gemacht. Ob Google+, Twitter, Instagram oder sonst etwas. Das war eigentlich keine Absicht, es tat dennoch ganz gut. Klar habe ich hin und wieder mal durch G+ gescrollt aber nicht das Gefühl gehabt, ich müsste meinen Senf dazugeben. Das ist Urlaub 🙂

Und letztendlich stellte ich mir die Frage, wem es überhaupt hilft, wenn man hier und da einen Kommentar mit seiner Meinung unter einen Post setzt. Entweder ein Kommentar unter vielen anderen, der nicht beachtet wird, oder ein Kommentar, der nur vom Poster selbst beachtet und beantwortet wird. Ich will damit nicht sagen, dass ich Unterhaltungen im kleinen Kreis nicht gut finde, letztendlich verpufft aber alles in den Weiten des Internets. Meine Posts auf G+ werden in der Regel nicht einmal von Familienmitgliedern beachtet. Die Interessen sind wohl zu verschieden. Allein in den Communities fühlt man sich noch teilweise gehört.

Immerhin habe ich schon zwei Entwürfe für neue Posts im Blog in Petto, nachdem hier lange nichts mehr passiert ist. Natürlich mit Meinung. Und Fakten. Ob überhaupt jemand mein Blog liest, ist mir im Moment gar nicht so wichtig. Wenn es dann doch jemandem hilft, freut man sich umso mehr.

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2 Gedanken zu “Urlaub und Social Media

  1. Die Sachen mit den Kommentaren und Posts die in den Weiten des Internets verpuffen sind aus meiner Sicht durchaus ein Google+ typisches Problem. Man sieht einen interessanten Post und möchte was dazu schreiben – dann sieht man 70 bereits bestehende Kommentare die in einem einzigen unstrukturierten Wust unter dem Post kleben und denkt sich: „soll ich das wirklich lesen?“ und in dem Moment ist die Unterhaltung schon vorbei.

    Bei Facebook (in meinem persönlichen Account) finde ich das mit den Kommentar-Threads deutlich besser gelöst, und bei Twitter machen solche Unterhaltungen, auch öffentlich, irgendwie viel mehr Spaß.

    Schön, dass Du stattdessen Deine Gedanken eher in Dein eigenes Blog postest.

    • Siehst du, dass es bei Facebook so anders ist habe ich nicht gewusst, weil ich es eben nicht nutze. Da ist meine Wahrnehmung wohl etwas verzerrt. Ob ich nach zwei gescheiterten Versuchen mit Facebook wohl noch einen starten sollte? Da würde man zumindest von seinen Freunden/Bekannten gehört/gelesen werden 🙂 Wobei mir das, wie schon erwähnt nicht so furchtbar wichtig ist. Einfach mal die Gedanken aufschreiben und sortieren, darum geht es mir in erster Linie. Und mit Tipps zu Linux/Fedora helfen, falls sich mal einer hier verirrt.

      Bei Twitter lese ich gern und schreibe auch mal ein paar Wortspiele oder Sprüche aber was ernsthaftes bisher nicht wirklich. Ich habe auch Vorbehalte, weil alles wirklich ganz öffentlich ist. Obwohl das bei G+ auch meist der Fall ist. Da bin ich inkonsequent, ich weiß.

      Wenn man stattdessen im „eigenen“ (mit wordpress.com ja auch nur teilweise) Blog postet, hat man das Gefühl, mehr Kontrolle zu haben. Daher schwenke ich mehr darauf um. Ohne auf die anderen ganz zu verzichten.

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